Artikel dieser Rubrik

  • Hans Kayser auf der Flucht Eine wahre Lügengeschichte

    Premiere im Literatursommer 2018

    Do 05. Juli 2018 "Hans Kayser auf der Flucht - Eine wahre Lügengeschichte" Peterhofkeller, Niemensstraße 10, 79098 Freiburg
    Sa 07. Juli 2018 "Hans Kayser auf der Flucht - Eine wahre Lügengeschichte" Peterhofkeller, Niemensstraße 10, 79098 Freiburg
    So 08. Juli 2018 "Hans Kayser auf der Flucht - Eine wahre Lügengeschichte" Peterhofkeller, Niemensstraße 10, 79098 Freiburg

    In dem Stück geht es um die wahre Geschichte von Hans Kayser, der im 16. Jahrhundert in und um Freiburg lebte und arbeitete. Hans Kayser wurde vormals auf den Namen Agatha Dietzischin getauft, was erst nach sieben Jahren Ehe beim Scheidungsgesuch seiner Frau Anna Reulin ans Tageslicht kam. Das Vergehen, in Männerkleidung zu gehen, musste Hans Kayser mit drei Tage Halseisen am Freiburger Münster büßen. Aus den alten Ratsbüchern der Stadt Freiburg entsteht Biopic in dem wir Bezüge zum Heute herstellen. Was bedeutete es damals mit dieser Idendität zu leben? Und kann dies heute immer noch heißen? Es gab von jeher Menschen, die die ihnen auferlegten Rollenzuschreibungen ablehnten und mit großem Mut auch unter widrigsten Umständen zu sich selbst standen.
    Schauspiel: Nic* Reitzenstein und Lena Drieschner. Das Stück wird geschrieben von Jenny Warnecke nach den Quellen der Ratsbücher von 1538 aus dem Stadtarchiv Freiburg.

    Stückdauer eine Stunde.

    In Kooperation mit dem Zentrum für Anthropologie und Gender Studies und der FemWerkstatt. Wir danken der Baden-Württemberg-Stiftung, der INTA-Stiftung, dem Kulturamt Freiburg und der Sparkasse für die Förderung, sowie dem Caffé Biciletta in der Brombergstraße 17 in Freiburg!

  • Café Jenseits Aufbruch zur Unmöglichkeit

    Eine Kooperation mit Theater R.A.B.

    Premiere
    Do 31. Oktober 2018 "Café Jenseits" E-Werk Freiburg
    Fr 01. November 2018 "Café Jenseits" E-Werk Freiburg
    Sa 02. November 2018 "Café Jenseits" E-Werk Freiburg

    Erster Teil der Trilogie
    1918-20: Breaking the Pattern
    eine Begegnung mit der Zeit davor

    Vier Seelen treffen sich in einem sonderbaren Café im Nirgendwo. Vier Künstler_innen, die die Kunst entscheidend beeinflusst haben, streiten über die Bedeutung ihres Schaffens. Dada, Expressionismus, Bauhaus, Monte Verità… was haben diese bahnbrechenden Kunstrichtungen der Welt wirklich gebracht? Und… was ist überhaupt der Mensch?
    In einer Zeit, in der die Gesellschaft sich nach einer Erneuerung sehnt und mehrere Kräfte versuchen, die Richtung vorzugeben, ist ein Rückblick in die 20er Jahre – das Ende des Ersten Weltkriegs und die massive Umwandlung der Gesellschaft – auf jeden Fall wert.
    Café Jenseits: eine hypersurrealistische Mischung aus Damals und Jetzt, in dem vier historische Persönlichkeiten – Else Lasker-Schüler, Ernst Toller, Sophie Taeuber-Arp und Oscar Schlemmer – sich mit ihrer künstlerischen Existenz auseinandersetzen.

    Collage: Len Shirts | Theater R.A.B.

  • Spur der Anderen Eine urbane Robinsonade

    Wir finden Sprachspuren auf dem zubetonierten Sand einer robinsonesken Figur, die mit Blick auf die eigenen Ressourcen immer wieder neu überlegt: Wer ist ich? Die Neuerfindungen vollziehen sich in einer zaghaften Selbstbefragung und oszillieren als poetisierte Einsamkeitserfahrung zwischen dem motorisierten Wellengeräusch des Verkehrs und hinter dem urbanen Häuserdachhorizont. Überall verfolgt uns der Fußabdruck der Anderen, der am Ende vielleicht doch dem eigenen Fuß gehört. Nach Motiven aus "Die Spur des Anderen" von Patrick Chamoiseau, Wunderhorn Verlag in der Übertragung aus dem creolischen Französisch von Beate Thill.

    Schauspiel: Nic* Reitzenstein
    Musik und Komposition: Burkhard Finckh aka Charlie Fonk
    Percussion: Francesca Santangelo
    Text: Jenny Warnecke
    Fotos: James Tutor

    Uraufführung
    Do 15. März 2018 "Spur der Anderen" U.G.L.E., Hildastraße 17, Freiburg
    Fr 16. März 2018 "Spur der Anderen" U.G.L.E., Hildastraße 17, Freiburg
    Sa 17. März 2018 "Spur der Anderen" U.G.L.E., Hildastraße 17, Freiburg

  • Prinzip Katamaran und andere Identitäten

    AKTUELL: Vorstellungen "Prinzip Katamaran und andere Identitäten"

    19. Mai 2018 Open Ohr Festival Mainz

    Produktion: Theaterkollektiv RaumZeit
    Schauspiel & Regie: Nic* Reitzenstein
    Musik: Charlie Fonk
    Text: Jenny Warnecke

    Prinzip Katamaran erzählt die Geschichte von Toni Silberstein, die sich weigert in die Schublade geschlechtlicher Zuschreibungen gesteckt zu werden. Schon als Kind mit dem Unverständnis ihrer Umwelt konfrontiert, erschafft sie sich trotzig eine eigene Identität als Gnoi - ein Wesen, das immer wieder in irrwitzig-skurrile bis tieftraurige Alltagssituationen gerät, die mit Livemusik und Slapstick untermalt werden.

    Das Stück ist der Monolog einer Figur, die sich weder als Frau noch als Mann versteht und sich als Zwischenwesen konstruiert: ein „Gnoi“. Das ist neu. Aus seiner Heimat Gnoien ausgewandert lebt er nun in Katamaranien. In Gnoien wurde zwischen „Lautstimmlern“ und „In-die-Luft-Guckern“ unterschieden. Die Welteinteilung in Katamaranien ist nach dem Prinzip des Katamarans bipolar organisiert: Frau vs. Mann, Nacht vs. Tag usw. Die Identitätssuche des Gnois befindet sich im Dazwischen der Geschlechter und im Grau der Dämmerung, dem luftleeren Nichts zwischen diesen beiden stabilen Rümpfen des schwebenden Schiffskörpers. Da die neue Welt keine Angebote für diese andere Kategorie der Identität bietet, muss sich der Gnoi selbst erfinden.

    TRAILER

    PRESSE Badische Zeitung vom 22. November 2016
    "Wider die Zuschreibungen" von Heidi Ossenberg

    mehr Informationen

    Das Stück verhandelt die Selbstbehauptung innerhalb der kulturellen Vorgaben des neuen Ortes – auf eine amüsant-melancholische Weise der Selbst-beobachtung.

    Heimat ist nicht Herkunft, sondern die Utopie:
    Heimat ist dort, wo ich verstanden und gesehen werde.

    Neu ist die Vermittlung von queeren Inhalten in einer eingängigen Sprache: Das Stück führt verspielt an das Thema sexuelle Identitäten und Migration heran, über das Mittel der Empathie. Durch die Kombination des einfachen Spiels mit musikalischer Kommunikation entsteht eine wohnzimmermäßige Nähe, in der sich das Publikum dem Thema Fremdsein in Geborgenheit nähern kann. Durch das slapstickhafte Schauspiel können Seh-, Sprach und Denkgewohnheiten im Lachen der Selbsterkenntnis neu justiert werden.

    Radiointerview zum Nachhören mit Nic* Reitzenstein und Jenny Warnecke am 7. Juni 2016 im Radio Dreyeckland. Interview LaRadio: Eva Gutensohn

    Abgespielte Termine

    Das Stück "Prinzip Katamaran und andere Identitäten" erlebte am 8. Juni 2016 in Freiburg seine Uraufführung im Rahmen des Literatursommers 2016 der Baden-Württemberg-Stiftung. Weitere Aufführungen am 9. und 10. Juni 2016.

    17. und 18. November Peterhofkeller Freiburg in Kooperation mit der Universität.
    Do 2. Februar 2017 um 11.35 Uhr Erasmus Gymnasium Denzlingen

    Fr 10. Februar 2017 um 19.30 Uhr im U.G.L.E., Hildastraße 17, 79102 Freiburg Wiehre im Rahmen des Gender-Symposiums mit Workshop am Sa 11. Februar von 11-13 Uhr in Kooperation mit Tritta e.V.

    Sa 11. März 2017 um 19.30 Uhr in der Aula der Gertrud Luckner Schule
    in Kooperation mit den Unabhängigen Frauen Freiburgs

    Fr 14. April 2017 um 21 Uhr Slow Club Freiburg ab 0 Uhr DJ Fonk

    Wegen Krankheit ausgefallen:

    Sa 24. Juni um 18 Uhr Brombergstraßenfest Freiburg

    Fr 28. und Sa 29. Juli 2017 Theaterzelt Comoedia Mundi in Frankfurt am Schaumainkai Höhe Filmmuseum jeweils 20.30 Uhr mit Musik von DJ Fonk im Anschluss
    "Tangentenfestival" des Zelttheaters Comoedia Mundi

    Stattgefunden:
    Mo 23. Oktober 2017 um 18 Uhr in der Pädagogischen Hochschule in Kooperation mit Tritta e.V.

    Di 19. Dezember 2017 Stelle Gender Mainstreaming der Stadt Freiburg im Breisgau (interne Veranstaltung) des Rathaus Stadt Freiburg mit Intendant Peter Carp und OB Dieter Salomon

    Mi 31. Januar 2018 "Prinzip Katamaran und andere Identitäten" in der Berufsschule Freiburg, Bissierstraße 17 um 11 Uhr in der Aula

    Do 01. Februar 2018 "Prinzip Katamaran und andere Identitäten" in der Berufsschule Freiburg, Bissierstraße 17 um 11 Uhr in der Aula